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Kompressionsstrümpfe beugen einem postthrombotischen Syndrom vor

20. Oktober 2004 - Dr. Uwe Schwichtenberg

Ein Drittel aller Patienten, die eine tiefe Beinvenenthrombose erleiden, entwickelt innerhalb von fünf Jahren ein postthrombotisches Syndrom mit Schmerzen, Schwellung und Hautveränderungen am betroffenen Bein. In einer Analyse der wissenschaftlichen Veröffentlichungen wurden drei Studien gefunden, die den modernen harten Auswertungskriterien genügen. In allen drei Studien wurde ein klarer Vorteil für Patienten nachgewiesen, die etwa 7-10 Tage nach der akuten Phase einer tiefen Venenthrombose mit einem Kompressionsstrumpf versorgt worden sind. Schon in der frühen Phase traten Schmerz und Schwellung seltener auf, insbesondere aber war die Häufigkeit eines postthrombotischen Syndroms zwei Jahre nach Thrombose deutlich vermindert. Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass es nicht vertretbar sei, Patienten nach einer Thrombose Kompressionsstrümpfe vorzuenthalten.
Quelle: Kolbach DN, Sandbrin MWC, Hamulyak K, Neumann HAM, Prins MS; Nichtpharmakologische Maßnahmen zur Verhinderung des postthrombotischen Syndroms in The Cochrane Library, Issue 1, 2004, Chichester UK, nach Robert Stemmer Library on Compression Therapy

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