Aktuelles
Einsatz von niedermolekularem Heparin bei Schwangeren
28. Dezember 2003 - Dr. Uwe Schwichtenberg

Da orale Antikoagulation und unfraktioniertes Heparin zu vergleichsweise hohen Komplikationsraten bei Mutter und Fötus führen, wird bei dieser Patientengruppe vermehrt niedermolekulares Heparin eingesetzt. Anti-Faktor Xa wird bei diesen Patientinnen zur Kontrolle bestimmt. Im Dezember wurde in Blood Coagul Fibrinolysis eine Studie veröffentlicht, die über 27 Schwangerschaften unter Dalteparin bei Patientinnen mit vorausgegangenen thrombotischen Ereignissen ohne Kontrolle dieses Wertes berichtete. Es kam nicht zu venösen Thrombosen. Die Komplikationsrate war niedrig. Die Autoren schließen, dass ein Monitoring des Anti-Xa nicht erforderlich ist und dass niedermolekulares Heparin sicher und vermutlich effektiv ist, um venöse thrombotische Ereignisse bei Hochrisikoschwangerschaften zu verhindern.
Quelle: Hunt BJ, Gattens M, Khamashta M, Nelson-Piercy C, Almeida A. Thromboprophylaxis with unmonitored intermediate-dose low molecular weight heparin in pregnancies with a previous arterial or venous thrombotic event. Blood Coagul Fibrinolysis. 2003 Dec;14(8):735-9.

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